Auch die Wehrmänner, die keinen aktiven Dienst mehr leisten, sind als Angehörige der Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Ichenheim nach wie vor eng verbunden. Die Altersabteilung wurde am 22.April 1992 im zweiten Anlauf gegründet. Ein erster Anlauf war bereits 1987 unternommen worden, als von übergeordneter Stelle innerhalb der Feuerwehr angeordnet wurde, dass solche Altersabteilungen zu gründen seien. Franz Kopf wurde bereits 1987 als Obmann der Altersabteilung gewählt, aber erst 5 Jahre später, als die Zahl der Alterskameraden angestiegen war, wurde die Abteilung offiziell gegründet. Der Altersabteilung gehören die Feuerwehrmänner ab 65 Jahren an oder auch schon früher, wenn sie keinen aktiven Dienst mehr in der Abteilung leisten. 18 Wehrmänner zählt inzwischen die Altersabteilung, die sich drei bis viermal im Jahr mit Ehefrauen zu geselligen Aktivitäten treffen. Dazu zählen Radtouren oder andere Ausflüge in der näheren Umgebung, Grillfeste oder die Weihnachtsfeier, zu der auch die Witwen der ehemaligen Feuerwehrkameraden eingeladen werden. Auch das jährliche Treffen der Alterskameraden des Ortenaukreises wird besucht. Bei den Vorbereitungen für die Jahresfeier und andere Feste leisten die Alterskameraden mit ihren Ehefrauen auch gerne einen Beitrag.
Alterskameraden des ARB-Süd
Abt. Ichenheim
Alterskameraden trafen sich im Heimatmuseum
(df). Eine Führung durch das Neurieder Heimatmuseum in Altenheim stand im Mittelpunkt des Treffens, zu der die Feuerwehrabteilung Ichenheim die Alterskameraden mit ihren Partnerinnen und Ehefrauen verstorbener Alterskameraden eingeladen hatte. Der Obmann der Altersabteilung, Ehrenkommandant Josef Braunstein und Abteilungskommandant Daniel Kopf freuten sich, dass sie so viele Teilnehmer(innen) begrüßen konnten. In zwei Gruppen wurde dann unter Führung von Richard Karl und Willi Sutter das erweiterte Museum besichtigt. Die beiden verstanden es ausgezeichnet die einzelnen Bereiche wie Landwirtschaft, Fischerei, Handwerk ,Trachten oder wie man Ried wohnte und vieles mehr näher bringen. Dabei wurden manche Erinnerungen an frühere Zeiten wach. Josef Braunstein bedankte sich für die sachkundige Führung durchs Heimatmuseum, das mehr als ein echter Geheimtipp ist und Sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist. Sonderführungen für Gruppen sind außerhalb der Öffnungszeiten möglich Anmeldungen Tel. 07824/ 664157.
Dicht besetzt war die Schwarzwaldhalle, als sich die Alterskameraden des Feuerwehrverbandes Ortenaukreis zum Alterstreffen versammelten. Es wurde ein gemütlicher Nachmittag, an dem die Jungen die Alten unterhielten. 5800 aktive Feuerwehrleute habe man im Ortenaukreis. Zwischen 2000 bis 2006 musste man Rückgänge in Kauf nehmen, informierte Kreisbrandmeister Reinhard Kirr. Erfreulich sei, dass der Rückgang gestoppt sei und es wieder einen leichten Aufwärtstrend gebe. Den Aktiven stünden 2100 Alterskameraden gegenüber. Zu rund 3000 Einsätzen hätten die 51 Wehren im Kreis ausrücken müssen. Wichtige Stütze Der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Ortenaukreis, Berthold Maier, erinnerte daran, dass sich auch Feuerwehrleute über 65 Jahren noch einbringen und Hand anlegen könnten. Durch diesen Einsatz könnten die Einsatzabteilungen und die Jugendfeuerwehren unterstützt werden. Weiter stellte Maier die neuen Uniformen vor. Abschließend verabschiedete er sich von den Wehren, bei der nächsten Zusammenkunft sei er bereits im Ruhestand. Altersobmann Georg Lechleiter hatte die Gäste begrüßt und festgestellt, dass die Altersabteilung nach der Gründung 1988 erstmals in Kehl- Marlen zusammengekommen war. 80 Teilnehmer waren es damals, heute habe man die Grenze von 1500 Mitgliedern längst überschritten. Aktiver Feuerwehrdienst bedeute jahrelang Bereitschaft mitzubringen, sich selbst einzusetzen, betonte Bürgermeister Manuel Tabor. »Es ist die Bereitschaft, in der Nächstenhilfe zu dienen – und das nicht nur bei Bränden, sondern auch bei öffentlichen Notständen. All das erbringt die Feuerwehr, all das erbrachten Sie in Ihrer aktiven Zeit«, dankte er. Im Wandel der Zeit Diese Anforderungen konnte der frühere Vorsitzende des Verbandes, Erhard Kalt aus Hofweier, bestätigen. Er erinnerte in einem Gespräch an die vielfältigen Aufgaben, die er als Kommandant von Hohberg-Hofweier erfüllen musste, sei es bei Bränden oder Verkehrsunfällen. Damals habe es noch keine Betreuung der Wehrleute gegeben, die die Unfälle alleine verarbeiten mussten. Georg Lechleiter hatte die Idee, die Jugend des Ortes in das Treffen der Kreis-Alterskameraden einzubinden. Und so sah man die Jugendgarde der Narrenzunft, hörte den Grundschulchor der Schwarzwaldschule, sah eine Einrad-Gruppe und eine junge Dame, wie sie mit Schlangen umgeht. Das Schlusswort sprach Abteilungskommandant Andreas Weber.
Alterskameradentreffen 2013 in Appenweier
Karl Fässler Ernst Trenkle Franz Kopf Hans Schnebel Julius Erb Werner Huser Klaus Fässler Hans Schäfer
zur Person
Alterskameraden auf dem Jägertonihof
Der Jägertonihof in Dörlinbach war am Mittwoch Ziel der Halbtagesfahrt die die Alterskameraden der Feuerwehrabteilung Ichenheim mit ihren Frauen und Frauen verstorbener Kameraden unternahmen. Bei einem Begrüßungstrunk stellte Betriebsinhaber Alfred Kopf den Jägertonihof vor, der seit Generationen auch heute noch als Familienbetrieb im Vollerwerb geführt wird. Die Betriebszweige sind Mutterkuhhaltung, Waldbewirtschaftung, Streuobstwiesen mit Brennerei, Mühlenführungen mit Bewirtung und ein Hofladen. Nach einer Kaffeepause, bei der man das Lied “Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal” sang, führte Sohn Anton Kopf die Besucher aus dem Ried durch die historische Mühle, die erstmals 1511 urkundlich erwähnt und die von einem oberschlächtigen Wasserrad angetrieben und noch voll funktionsfähig ist. Bei dieser Führung erhielten die Besucher interessante Einblicke in die Lebensweise der Schwarzwaldbauern früher und heute. Im urigen Gästekeller gab es dann ein Original Schwarzwälder Vesper, das hervorragend schmeckte. Im Namen der Alterskameraden und deren Frauen bedankte sich Dieter Fink beim Kommando, insbesondere bei Organisator Artur Bläsi, für den schönen und interessanten Nachmittag. Danach fuhr man wieder zurück ins Ried
Bild: Dieter Fink